Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Sarah hat so verdammt recht mit dem, was sie sagt.
Es ist wahrscheinlich auch oder vor Allem die Schwäche, an die er nicht mehr erinnert werden möchte.
Ich weiß so viele Dinge von ihm, die er mir in der Zeit unserer Freundschaft anvertraute, so vieles, was er erzählte. Unter anderem Dinge, die ihn verletzlich machen, die Situationen zeigen, in denen er nicht so stark war, wie er gern wäre. Es waren etliche Worte, die zwischen uns hin & her gegangen sind, die hinter die, nennen wir es mal Fassade, blicken ließen. Auf beiden Seiten. Auch, wenn sie möglicherweise teils nicht mehr wahr sind, so waren sie es doch und einige sind es sicherlich noch immer.
Vielleicht möchte er das einfach nicht mehr - jeder Mensch hat schwache Momente, aber sie auch zuzugeben ist eine völlig andere Sache. Er möchte sich nicht mehr daran erinnern müssen, möchte nicht, dass jemand (oder eben speziell ich) dieses Wissen hat. Damit er sich diesen Dingen nicht stellen muss vielleicht. Sie nicht mehr mit jemandem teilen. Sich nicht angreifbar machen.
Mein Wissen von damals als Abwehr.
Wenn es stimmt: wie unsagbar traurig, dass früher genau dieses Wissen es ausgemacht hat.
 
Was auch immer es ist, ja, ich denke, das könnte eine Rolle spielen.
17.4.09 22:57
 


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