Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Es war okay gestern, ja, wirklich. Fast schon gut.
Es kann nie schaden, wenige bis keine Erwartungen an etwas zu stellen, denn dann wird man nicht nur nicht enttäuscht, sondern kann auch (positiv) überrascht werden.
Darüber hinaus: keine nennenswerten Silvester-Depressionen, wie sie sonst so stark mit diesem Tag verbunden waren. Wegen des einen Silvesters vor gefühlt viel zu vielen Jahren in einem anderen Leben & ihm. Gedanken zwar, aber die lassen sich nun wirklich nicht vermeiden. Ich bemühe mich, dass es so bleibt.
Viele der Liebsten um mich, was wunderbar war.
Eine Umarmung zu Neujahr mit S., die irgendwie danach schrie, dass niemand so richtig weiß, was ist & wird. Dass zu viel Entfernung ist & Veränderung. So wenig gewollt.
Aber selbst ich mache nicht den gleichen Fehler zweimal und rede wieder an Silvester, man lernt ja dazu. Trotzdem, zu schmerzhaft ist es, das alles.

Ich kann nicht wissen, wie 2009 wird. Ich erwarte nicht, dass es besser wird. Denn ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob 2008 gut war, eigentlich nicht. Warum sollte sich auch etwas ändern, nur weil wir ein neues Jahr schreiben. Das was zählt, positiv wie negativ, bleibt.
2008 war ein weiteres Jahr ohne ihn. Fast das dritte vollständige, und das Atmen fällt noch immer so schwer. Ich kann daran denken, ohne, dass ich ihn Tränen ausbrechen muss, meistens. Allerdings. Wenn ich ihn mir wirklich vorstelle, in jedem Detail, wenn ich an alles denke, was war, wie es war, wie es sich angefühlt hat. Und wie er jetzt fehlt. Dann lässt es sich nicht vermeiden, dann kommen sie von ganz allein.
Ich frage mich, wann das jemals anders sein wird.
2008 war ein Jahr, in dem ich es nicht geschafft habe, mit einigen Freunden so in Kontakt zu bleiben, wie ich gern gewollt hätte. Eigenes Verschulden. Aber sie sind noch da, wie gesagt, die wirklich wichtigen, und sie werden da sein, was mich unglaublich dankbar macht.
2008 war auch das Jahr, in welchem eine neue Handballmannschaft ins Leben gerufen wurde, von der ich nun Teil sein darf, mit einigen der alten Mädels. Wie wunderbar das ist & wie glücklich ich darüber bin, kann man vielleicht mit Worten gar nicht ausdrücken.
2008 habe ich mein erstes Uni-Jahr abgeschlossen, zwar noch nicht ganz, aber doch relativ gut, und das zweite hat begonnen. Viel Stress, eigentlich zu wenig Zeit, Erfolgserlebnisse, Enttäuschungen, Bekanntschaften.

Es ist so viel passiert, die Zeit ist so gerast, kaum zu glauben, dass auch dieses wieder vorbei ist.


Was war & ist, kommt & bleibt...
1.1.09 19:52


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Gestern Abend mehrmals schon beim One Tree Hill schauen weinen müssen. Als ich das Licht ausgemacht habe, wurde es dann nur schlimmer, die Tränen liessen sich nicht zurückhalten, liefen, als würden sie nicht wieder aufhören wollen. Es dauerte so lange, so lange geschüttelt von Erinnerungen, von Verlustschmerz, von Vermissen & all den Unmöglichkeiten.
Ich stellte mir auch vor, wie es wäre, wenn er zurückkäme. Wenn es doch nur irgendwie möglich wäre und wir hier, ewiger absurder Wunschtraum, gemeinsam sitzen würden und reden. Einfach so, lets give it a try. Und zum Abschied eine Umarmung, nach der ich mich so sehr sehne, dass es schon fast an Entzugserscheinungen grenzt. Das letzte Mal ist ja auch so furchtbar weit weg, beinahe ein ganzes Jahr, aber ich weiß es noch so genau. Dennoch vermag mich der Gedanke daran kaum noch zu wärmen.
Und als ich endlich einschlief war es nicht, wie ich heute beim Aufwachen zunächste dachte, traumlos. Ich erinnerte mich doch noch daran - irgendwann war ich bei ihm zuhause, einfach da. Ich ging hin, ohne mich anzumelden und stand plötzlich bei ihm in der Zimmertür, sah ihn an, bis er aufblickte. Erst Schweigen, aber dann schien er okay zu finden, dass ich dort war. Wir saßen zusammen und plötzlich war seine gesamte Familie da.

Ich bin eigentlich viel zu sprachlos.
Und fassungslos darüber, wie es nach beinahe drei Jahren noch immer fast genauso wehtun kann, als wäre er gerade erst gegangen.

5.1.09 18:06


"Weißt du wie das ist.. wenn du an dem Punkt angekommen bist. Der Moment, wenn du begreifst, dass du verloren hast. Der Moment, wenn dir klar wird, dass es nicht mehr zurück geht. Dann bleibt die Welt stehen. Du willst die Luft anhalten, aber du kannst nicht einmal mehr dafür Luft holen, weil du Schwierigkeiten hast, zu atmen. Alles bricht zusammen..."

"Hoffnung ist ne Hure. Erst fickt sie dich, und dann musst du noch dafür bezahlen, dass du sie gehabt hast."
"...und 'für immer' ist die Schwester der Hoffnung."

"S. sollte mit der letzte Mensch sein, bei dem ich aufgebe, bei dem ich Zweifel habe...aber gerade darum habe ich sie, gerade darum habe ich keine Kraft mehr. Weil es das Unerwartetste und Unfassbarste ist, was passieren konnte."

"Wenn mir die Tragweite all dessen wirklich bewusst wird und nicht nur in Augenblicken durchschimmert, sondern bleibt...ich meine, ich denke das, auch zuende, was das für Konsequenzen hat. Aber ich darf nicht allzu oft zulassen, es auch zuende zu fühlen."
8.1.09 22:59


Alles geht so schnell vorüber...und das Einzige was wir uns fragen können ist: Warum hat er mich verlassen?

[Desperate Housewives.]


Nicht fähig zu mehr Worten.
14.1.09 21:37


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