Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Mit Tränen einschlafen, mit einer Hand voll Sehnsucht, die in den Bauch boxt, aufwachen. Der Nachgeschmack der Erinnerungen noch immer bitter auf den Lippen.


"Wir sind seelenverwandt..allein, dass wir sooo oft das gleiche denken, das ist nicht so'ne oberflächliche Geschichte.."



"Ich bin immer für dich da."
- als ich es und ihn am meisten brauchte. Der Nachhall schmerzend in den Ohren, gegen die Sentimentalität pochend. Die ergibt sich, sie kann gar nicht anders, von jetzt auf gleich. Bevor mir eine bewusste Entscheidung möglich gewesen wäre, weine ich schon wieder um ihn.


Im Traum.
Wieder zurück in der alten Schule, in der sich einiges verändert hat, mit vielen Leuten zwecks Unterricht im Keller, mit einer der durchgeknalltesten Lehrerinnen, die es dort gibt. Betten mit bunten Kissen darauf. Er ist auch da, ich frage ihn verwundert, was er hier tut. Ich habe ihn lange nicht gesehen, wir haben lange nicht gesprochen, eigentlich ist die Situation so oder ähnlich wie in Wirklichkeit. Aber es ist alles so einfach.
Ein Mädchen aus meinem Studium (das ich real nicht einmal leiden kann), sagt, als sie ihn sieht: 'Uh...wer ist das denn? Der sieht aber gut aus..' oder etwas in der Art. Ich gehe zu ihm, greife nach seiner Hand und weise auf sie, erzähle: "Hey, M., sie hat gerade das über dich gesagt...", weil ich weiß, dass es ihn freuen wird. Er lächelt, halb verlegen, halb stolz. Er mag Komplimente so gern.



Ich nehme, wenn ich träume, relativ oft seine Hand. Vermehrt ist mir das jetzt schon aufgefallen. Allerdings ist es nicht ein verliebtes an-die-Hand-nehmen, vielmehr ein freundschaftliches. Als wäre es völlig normal. Wie alles zwischen uns entweder von Beginn an normal und einfach ist oder es recht schnell wird, wenn ich träume. Vertraut. Unkompliziert.
Weil ich seine Nähe will und sie geniesse. Sie so gern auch hier hätte. Ihn bei mir hätte. Als Freund.

Ewig unerfüllter Wunsch.
1.10.08 00:11


Werbung


"T. ist der einzige Kerl, von dem ich weiß, dass ich ihn liebe", sagte sie gestern im Auto.
Nachdem wir zu dritt im Kino waren, seit ewiger Zeit einmal wieder in dieser Konstellation etwas unternommen hatten.
"Das war schön " schrieb er hinterher.

Ja, wir lieben ihn und Zeit mit ihm zu verbringen.
Weil wir uns dann gut fühlen, er uns zum Lachen und Lächeln bringt und wir wissen, dass er es auch so geniesst, genau mit uns zusammen zu sein.
Und egal, in wen er verliebt ist oder in wen er einmal verliebt war, ich glaube, wir sind und bleiben seine Mädels.
Weil wir schon so lange da sind, schon so viel miteinander erlebt haben und uns trotzdem, oder gerade deshalb, nicht von der Seite gewichen sind.
Das ist doch eine Liebe, die in gewisser Weise viel mehr aussagt.
1.10.08 16:47


Wahrscheinlich macht es die ganze Sache noch besser, dass T. sich gar nicht der Tatsache bewusst ist, welch wundervolle Momente er mir manchmal schenkt.
1.10.08 18:06


Und während der Soundtrack zu meinem Vermissen im Kopf abläuft erinnert die einsam an den Wangen hinablaufende Träne daran, wie sehr du fehlst.

Das Herz bekommt nur noch so wenig Luft, seit du fort bist - beinahe erstickend an deiner Abwesenheit.
1.10.08 20:17


 [eine Seite weiter]
I want you to know that I miss you.
Gratis bloggen bei
myblog.de