Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Morgen geht's los.
Mein zweites Jahr an der Uni.
Und ich hab einfach gerade überhaupt keine Lust. Wenn ich an all den Stress denke, den das bedeutet, das viele Lernen, Lesen, wenig Zeit allein für mich, nichtstuend...nein, ich kann mir Schöneres vorstellen. Aber der Anfang nach so vielen Tagen Freiheit ist ja immer schwer.

Ich hoffe, es wird erträglich.
Ich hoffe, ich überlebe es.
Ich hoffe vor allem, dass ich es einigermaßen gut machen werde.
1.9.08 19:44


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Übrigens:



Das hier wird im Rückblick in die Erinnerungsbücher eingehen mit dem Titel "Der verschenkte Sommer".

1.9.08 19:47


Ich war erst den zweiten Tag in der Uni und schon habe ich wieder das Gefühl, von Arbeit erdrückt zu werden.
Ich sitze in meinem neuen Unizimmer im Keller, bin seit Stunden mit Theoretischer Psychologie beschäftigt (nein, nicht spannend), bin müde und unmotiviert und warte nur noch darauf, dass gleich endlich wieder Grey's Anatomy kommt.



Und, same procedure as every day: S. fehlt mir.
Ich habe Angst, dass ich ihm bald nicht mehr fehlen könnte.
3.9.08 20:53



ich:
ich habe angst, dass ich dir nicht fehle. oder noch mehr, dass wenn, es irgendwann nicht mehr so sein könnte -.-
eigentlich...hab ich vor ziemlich vielem angst

S.:
es würde niemals dazu kommen von meiner seite aus ... dass es so weit kommen würde, dass du mir nicht fehlst und du mir völlig egal wirst ... ich dich im grunde nicht mehr kennen würde

[...]

ich:
und ich glaube immer (und das sage ich jetzt nich dir in diesem gespräch, sondern dir, wie ich es dir sonst immer gesagt hätte), dass andere menschen mir viel mehr bedeuten als ich ihnen. und in den meisten fällen wird das auch so sein. aber das is scheiße. ich steiger mich immer zu viel in so geschichten, in so freundschaften rein

[...]
S.:
aber glaube mir... es gibt menschen.. die merken, dass sie wichtig für sie sind .. und ich hörte auch von menschen, denen du genau so wichtig bist und das noch lange bleiben wirst ...



Er will weiter daran arbeiten.
Wir wissen beide nicht, wie wir damit umgehen sollen.
Aber er sagt, wir werden bald mal wieder was zusammen machen.


(Dass man mich immer kennen würde, habe ich vor langer Zeit schon einmal gehört. Überflüssig zu erwähnen, von wem und was daraus geworden ist. Und auch damals klang es so ehrlich, wie heute von S.)


Aber ich will daran glauben, dass es stimmt, so sehr.



S. fehlt mir so.
Mein Herz.
Mein Held.
Mein Alleswisser.
Mein Geheimnisbewahrer.
Mein Ruhepol.
Mein Lächeln-ins-Gesicht-Maler.
Mein Tränentrockner.

Mein bester Freund.

Verdammt.
4.9.08 23:16


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