Was war und ist, kommt und bleibt. . .

"Heute vor exakt 4 Jahren...war es nicht schön?", fragte T. eben.

Und wenn ich zurückdenke an diesen Tag, inmitten der Jugendfreizeit, auf der wir alle zusammen waren. Nach einer langen, anstrengenden Wanderung, die viel abverlangte, aber sehr toll war. Auf dem Gipfel mit REMs "Bad day" in den Ohren, neben T. sitzend, die Sonne im Gesicht und das Glück des Augenblicks im Herzen.
Dann bekomme ich noch heute Gänsehaut.

"Das war, ist und bleibt einer der besten Momente meines Lebens"
, konnte ich nur lächelnd antworten.
1.8.08 17:25


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Alleine zuhause sitzen und einfach nur heulen können.

Wegen ihm.
Und ihm.
Und überhaupt gerade Allem.
1.8.08 21:26


Mag irgendwer kommen und mich festhalten und dabei ganz vorsichtig die Tränen trocknen?
1.8.08 21:46


Gestern waren wir bei A., eine ehemals beste Freundin von mir, die seit einigen Jahren in England lebt. Das letzte Mal gesehen habe ich sie letzten Sommer.
Sie war jetzt für 4 Tage hier und hatte uns zum grillen eingeladen.
Ich war ein bisschen skeptisch, was den Abend anging, weil unter anderem eine auch ehemalige Freundin mit ihrem Freund da war. Mit dieser kann ich schon lange nichts mehr anfangen und wir haben gar nichts mehr miteinander zu tun.
Ausserdem ist es immer irgendwie merkwürdig, wenn man nach einer so langen Zeit wieder aufeinandertrifft, und ich fragte mich, wie es wohl werden würde.
Da saßen wir dann, A. und ihr Freund, die andere ehemalige Freundin und ihr Freund, Käthe, Tina und ich. Tina hatte ich auch das letzte Mal Karneval gesehen, sprich auch ein halbes Jahr nicht mehr. Darum war ich besonders froh, dass Käthe da war.
Und überrascht, wie nett es eigentlich war. Nicht so wie früher natürlich. Aber immer, wenn ich A. die wenigen Male sehe, dann scheint es mir fast so, als wäre sie nicht weg. Als hätte ich sie nicht so lange nicht sehen und sprechen können. Das ist ein komisches, aber auch sehr angenehmes Gefühl.

Ich lernte auch ihren Freund kennen, einen Engländer. So ließ es sich nicht vermeiden, dass ich ein bisschen Englisch sprechen musste/durfte/konnte. Eigentlich hatte ich ein wenig Respekt davor, weil ich zwar englische Bücher lesen muss aufgrund meines Studiums, alles andere aber auf Niederländisch ist. Ich habe in der Vergangenheit oft festgestellt, dass ich mittlerweile Probleme damit habe, englische Sätze zu bilden. Ich muss richtig vorher überlegen und dann kommt mir auch meist zuerst das niederländische Wort in den Sinn. Dabei liebe ich die englische Sprache so und finde es traurig, dass es so gekommen ist. Entsprechend hatte ich also ein paar Hemmungen. Aber im Laufe des Abends legte sich das zum Glück einigermaßen.
Zum Abschied fragte ich ihn, ob ich ihn umarmen könne. Ich bin da immer etwas unsicher, wie der Gegenüber darauf reagiert, wenn ich ihn erst so kurz kenne. Ich erklärte ihm, dass ich es so förmlich finde, sich die Hand zu geben. So auf Distanz und nicht sonderlich angenehm. Er stimmte mir zu und entgegnete grinsend: "Oh, you can also kiss me!" Ich war etwas perplex, musste ebenfalls grinsen und so bekam ich zwei Wangenküsse, die in diesem Moment äusserst wertvoll fürs Selbstbewusstsein waren. Ja.

Und dann musste ich sie das letzte Mal umarmen und es machte mich traurig. Eine merkwürdige Feststellung, weil man sich über die Jahre so daran gewöhnt hat. Und es tut nicht mehr weh, dass sie nicht da ist. Aber ich mag Abschiede nicht besonders und wenn sie dann da war, dann wünscht man sich doch irgendwie, sie könnte bleiben.



Und nachher haben wir unser erstes Testspiel. Eigentlich meiner Meinung nach etwas übertrieben für die Liga, in der wir spielen. Auf der anderen Seite aber wahrscheinlich keine schlechte Idee, weil wir in dieser Konstellation noch nicht zusammen gespielt haben und auf diese Weise haben wir noch ein paar Gelgenheiten uns einzuspielen bevor die Saison losgeht.
Jedenfalls freu ich mich drauf, auch wenn es sicherlich nicht von Erfolg gekrönt und etwas durcheinander wird, aber das ist nicht die Hauptsache.
3.8.08 12:00


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