Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Gestern Abend.
Kettcar-Konzert in Essen mit den Mädels.

Es war sooo toll. <3
Am liebsten sofort wieder.


"Einen Toast auf das Leben, das Glück
nur ich, ich komm nicht mehr mit
mit dem Leben, dem Glück,
einen Toast auf die Freundschaft
die Gewissheit, in nem Jahr
von hier und jetzt an
kommt sicher das Mitleid

...

Einen Toast auf das Leben,
seine Lügen und wie wir uns zeitlebens abmühen
für nichts und gar nichts,
einen Toast auf das Leben,
einen Platz auf dem man einmal so sein kann
wie man ist, wer man ist."

3.5.08 12:11


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Ich habe gestern einen besonderen Menschen getroffen.
Sie war mit meiner Cousine zusammen Au-pair und besucht sie nun übers Wochenende. Entsprechend hatte meine Cousine uns alle eingeladen, damit wir sie kennenlernen konnten.
Nachdem die anderen weg waren, saßen wir drei noch bis halb 5 zusammen und redeten. Ja, wieder eines dieser Gespräche. Irgendwie faszinierte sie mich, mit ihren Aussagen, ihren Ansichten und dem, was sie beobachtete. Sie durchschaute das Zwischenmenschliche bei uns und sprach Dinge aus, von denen man sich vielleicht selbst noch gar nicht bewusst war. Sie erkannte das, was zerbricht und das, was sich möglicherweise entwickeln könnte und fügte zu unseren Gedanken immer wieder wertvolle Ansätze hinzu.

Ich erzählte auch kurz von ihm, weil wir darauf zu sprechen kamen und sie sich erkundigte. Versuchte es kurz zusammenzufassen, aber hätte eigentlich sagen müssen:
Er ist und war das, was nicht in Worte zu fassen ist. Das, was ich jetzt sage, kann nicht wiedergeben, wie es war, wird dem nicht im Ansatz gerecht. Weil es viel zu viel aussen vor lässt, weil das Bild, was ich zeichne in den wenigen Worten, niemals das darstellen könnte in allen Farben, Schatten und Facetten, die da waren. Die Palette an Gefühlen konnte nur erahnt werden.

Ich glaube ich wünschte, sie könnte bleiben. Zumindest noch ein wenig länger.


Und dann war da noch dieser Kinofilm am Mittwoch.
"Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist."

You'll never change what's been and gone,
die traurigste Szene untermalend.


Und zwischen ihnen sitzend dachte ich mit Tränen im Augenwinkel:
Wie passend das vielleicht ist.

24.5.08 13:23


Ihn heute gesehen, kurz.
Eine Begrüßung, Lächeln.
Es war okay.

Und ich glaube, ich werde dich immer vermissen.
Du wirst immer du bleiben. Nie ganz das Besondere verlieren.


Und passend zu Allem schickte meine Cousine mir gerade Coldplay - The Scientist .
Das wäre ja ein perfektes Heul-Lied.
Ich wusste nicht, welches es war, als sie es schickte, und als ich den ersten Ton hörte, musste ich fast schmunzeln aufgrund dieser Ironie.


nobody said it was easy,
it's such a shame for us to part...
nobody said it was easy,
no one ever said it would be this hard,
oh take me back to the start.


In diesem Lied liegen gerade in dieser Sekunde der Schmerz und die Tränen meiner ganzen kleinen Welt.

28.5.08 22:37


Die Vorstellung, noch letzte Woche mit ihm über etwas gesprochen zu haben ist merkwürdig.
Es war fast zu leicht, zu 'normal' (wenn auch alles andere als das).
Aber es hat mir in dem Moment sehr geholfen.
Wahrscheinlich, weil es eben seine Worte waren.

Ich wünschte das könnte wieder Alltag werden.

29.5.08 17:21


I want you to know that I miss you.
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