Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein ganz wunderbares Jahr 2008.

Auf dass alles besser wird.

1.1.08 17:07


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You'll never change what's been and gone.


Ja, das weiß ich. Es ist mir nur zu deutlich, zu schmerzhaft bewusst.

Ich weiß, dass man Momente nicht zurückholen kann und Menschen nicht. Vor allem nicht solche, die gar nicht zurückkommen wollen.
Ich wünsche mir ehrlich für dich, dass der Weg, den du für dich ausgewählt hast, der Richtige ist. Dass du damit glücklich bist und gefunden hast oder findest, was du suchst.
Viel mehr noch wünsche ich mir aber, dass du erkennst, dass du doch lieber wieder mit mir weitergehen würdest.
Weil ich mir einbilde, dass dann meine Höhen und Tiefen leichter zu tragen sind. Besonders, dass es weniger Tiefen gäbe, da deine Abwesenheit doch den größten Teil dazu beiträgt. Ja, noch immer.

Weißt du, ich habe all die Worte einmal geglaubt, die du zu mir sagtest. Vielleicht tatest du es selbst. Ich glaube sogar, dass sie irgendwie der Wahrheit entsprachen.
Nichts davon ist geblieben.
Nichts von Freunde fürs Leben.
Nichts von Seelenverwandtschaft.
Nichts von Vertrauen und tiefergehend.
Nichts von immer für mich da sein.

Nichts als der schneidende Nachklang davon in meiner Erinnerung und Worten auf Diskette.
Mehr bleibt mir nicht von dir.
Zumindest nicht von dem, was einmal Freundschaft war zwischen uns.
Denn deinen Namen lesen tue ich unweigerlich jeden Tag, deine Fotos bewusst anschauen beinahe jeden.

Ist es paradox, dass deine Abwesenheit fast das Gegenwärtigste in meinem Leben ist? Nein?


Dass du dich irgendwann nochmal umdrehst zu mir, um mich nachzuholen in dein Leben glaube ich nicht (mehr).
Denn es könnte alles anders sein, nicht? Trotz der unterschiedlichen Freunde, trotz all der Zeit, die vergangen ist.
Wo ein Wille ist. . .man kennt das ja.
Womit wir wieder bei der Wegbeschreitung vom Anfang wären.
Und wäre er da, der Wille von dir, so könnte man davon doch etwas merken, richtig? Irgendetwas. Dann müsste doch da irgendwo ein Funke sein, der es schafft, zu mir zu gelangen und etwas neu zu entfachen. Dann könnte nicht bloß Schweigen sein.
Aber vielleicht weißt du es noch nicht.
Oder willst es nicht wissen, verleugnest es vor dir selbst.
(Ich muss aufhören, solche Möglichkeiten auch nur heimlich zu denken.)

Ich würde dich noch immer so gern einmal treffen. Über alles reden. Es aus deinem Mund hören, mir direkt gegenüber. Weil ich zu neugierig bin, ob es funktionieren würde. Und weil ich mich vermutlich daran klammere, dass es das könnte und diese Erkenntnis alles wieder in Ordnung bringt. Trotzdem ahnend, dass es wohl auch nicht klappen würde, da es mir zu viel bedeutet. Dennoch würd ich es tun, sicherlich. Aber darüber hinaus: Es würde ohnehin nie stattfinden.

Wüsste ich, was dich zurückbringt, ich würde es hartnäckig versuchen.
Wenn mein Schweigen nur lange genug anhalten muss und du dann von allein, ohne dich unter Druck zu fühlen, wieder die Hand nach mir ausstreckst - ich würde nicht daran denken, dir auch nur zu schreiben. (Für den Anfang würde mir auch der kleine Finger genügen.)
Wenn ich dir noch einmal meine Sicht schildern muss mit allen Gefühlen, die dein Fehlen bei mir auslöst: Ich würde dir einen Roman verfassen.

Aber nichts davon würde Wirkung zeigen.
Was ich auch tun könnte, es wäre vergebens.
Du bist verloren für mich.


Und das Schmerzhafteste ist:
Wir wissen beide, dass es wahr ist.

7.1.08 18:33


Gestern war der 18. Geburtstag meiner Cousine und 2 ihrer Freundinnen in meiner wohl Lieblings-Partylocation. An die 150 Leute vielleicht und gute Stimmung.
Ich hatte mich lange darauf gefreut und konnte meine neue Kamera so der ersten wirklichen Probe unterziehen [sie hat bestanden, würde ich sagen].

Es gefiel mir, es ging mir gut. Obwohl mit Benny wieder ein paar..."Differenzen" auftraten und das die Stimmung zwischenzeitlich etwas drückte.

Mit ihm wechselte ich nur ein Hallo, weil wir aneinander vorbei gingen. Ich hätte mich gern zu ihm gesetzt, mit ihm gesprochen, einfach so. Aber ich widerstand bis zum Schluss der Versuchung - es hätte ja nichts besser gemacht.
Als er ging, saß ich auf einem Barhocker an der Theke und schaute ihn bewusst nicht an. Doch ich sah, wie er vorbeilief und dachte, okay, vielleicht ist es noch blöder, jetzt nich mal kurz hochzugucken.
Und er kam auf mich zu, um sich zu verabschieden, allein das in dem Moment erstaunlich genug. Sagte "Tschüß", ich sagte aus irgendeinem Grund "Hey..." und er lächelte mich an.
Und dann umarmten wir uns.
Ja, ich fühlte mich gut in diesem Augenblick, ich fand es schön, ihm kurz so nah zu sein, wenn auch bloß körperlich. Natürlich, ich spürte auch Wehmut und besonders nachher all das Vermissen. Dass beispielsweise eine solche Umarmung einfach alles andere als normal ist, schmerzt.

Nachher schrieb ich ihm eine SMS - eine derer, die ich am nächsten morgen immer schrecklich dumm finde.
"Hab ich dich jetzt umarmt oder du mich? "
Aber es kam Antwort. Er sagte er denkt, er habe mich umarmt und fragte: "Das war doch okay oder?" Er hätte es blöd gefunden, es nicht zu tun, besonders weil er Laura ja auch umarmt habe. [wovon ich nur am Anfang etwas mitbekommen habe und da aus den Augenwinkeln erahnen konnte, dass sie sich eher ihm an den Hals geworfen hatte].
Eigentlich sind mir die Gründe dafür auch herzlich egal.
Es geht mir auf keinen Fall schlechter als zuvor, obwohl ich nicht genau weiß, wie es mir damit jetzt geht. Ich denke viel daran. Aber ich schätze ich kann mich darauf einigen, dass es okay war.

[weil ich es mir viel zu sehr gewünscht, viel zu sehr genossen habe.]

19.1.08 14:18


I want you to know that I miss you.
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