Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Wieder da, das bin ich, nach langer Zeit ohne Internet.
Jetzt geht es wieder, zumindest hier unten am Laptop, oben bei mir leider noch nicht. Aber das reicht fürs Erste.

Es ist eigentlich nicht viel passiert in den letzten Wochen.
Unistress, Prüfungen. Zum Glück zumindest über Weihnachten davon ein wenig Ruhe.


Und momentan wieder eine Phase, in der er in Gedanken zu gegenwärtig ist. Zu schmerzvoll die Erinnerung, wieder. Tränen, an denen ich manchmal ersticke, fast jede Nacht vor dem Einschlafen.
Und ich weiß nicht, was zu tun ist, damit es aufhört.
Wo es doch schon so lange vorbei ist.
Die Gewissheit, dass er nicht zurückkommt, hat sich eingenistet in mein Leben und doch gibt es nichts, was ich schwerer denken kann. Es ist so normal geworden, seine Stimme nicht mehr zu hören, ihn nicht mehr anzusehen und keine Worte mehr an mich gerichtet lesen zu können. Trotzdem bricht mir jedesmal das Herz, wenn ich es mir vor Augen führe.

Er fehlt.

Nach wie vor.

22.12.07 15:35


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Vorabifete von den jetzigen 13ern, traditionell am 2. Weihnachtstag.
Benny ging früh, weil er am nächsten Tag arbeiten musste.

Und dann kam er.
Ich musste feststellen, dass es wohl noch immer er ist, dass sich trotz all der Zeit nicht so viel verändert hat, wie ich es gern hätte.
Das Gefühl war irgendwie noch immer da, und hinein mischte sich eine merkwürdige dumpfe Leere, die überlief vor Schmerz. Ich bin mir nicht einmal darüber im Klaren, ob ich wirklich weiß, was ich empfunden habe - doch ich bin sicher, dass es sehr weh tat.

"Ich kann nicht fassen, dass er gleichzeitig auf eine paradoxe Weise noch so vertraut wirkt und mir so unglaublich fremd geworden ist", sagte ich gestern Nacht in einem dieser wertvollen Gespräche mit zwei Menschen, die gemacht dafür sind.

"Ich verstehe nicht, wie ihr euch so viel erzählen und dann so aneinander vorbeilaufen konntet. Das habe ich nie verstanden", sagte er auch.
Nein, ich auch nicht, sage und denke ich mit jeder Faser meines Herzens und Tränen wollen sich ihren Weg bahnen. Das ist wohl das größte aller 'Phänomene' an dieser Freundschaft, welches mir immer verborgen geblieben ist.

Ja, trotz alledem fällt es mir noch immer schwer, zu begreifen.


Gestern Abend, Fragekarten zum diskutieren:
"Wenn du dein Alter verändern könntest, wie alt wärst du dann und warum?"
"Gibt es etwas in deinem Leben, das du so bereust, dass du es ändern würdest, wenn du könntest?"
"Wenn du einen beliebigen Moment noch einmal erleben könntest, welcher wäre das?"

Ich dachte, ich wäre wieder im Jahr 2003/2004. Weil es gut war. Mit ihm. Einfach, weil er noch da war.
(Aber es waren auch noch andere Dinge, die ich gerne noch einmal hätte. Heute ist aber auch schön, ja.)
Und ich würde einiges anders machen.


Natürlich, ich weiß, dass es sich nicht ändern liesse. Dass es dennoch so kommen würde, weil der Grund nicht in den Dingen liegt, die ich mir ausmale. Ich weiß das.
Und trotzdem...würde ich alles dafür geben, wenn ich es ändern könnte, weil irgendwo doch der absurde Gedanke wohnt, dass er mir dann nicht entglitten wäre.


[Heute im Traum nahm er mich kurz bei der Hand  und es durchfuhr mich von Kopf bis Fuß.]

Wenn er mir doch nur geblieben wäre.

28.12.07 13:18


I want you to know that I miss you.
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