Was war und ist, kommt und bleibt. . .

sebastian:

findest du für dich persönlich, dass es seit dem moment, bzw seit der phase wo das auseinader ging bis jetzt heute auf den tag, dass es dir mit dir zeit besser ging/geht oder ist es immer gleich geblieben, sprich hat es von tag zu tag und woche zu woche geschwankt aber im grunde immer die selben gedanken, oder ist es sogar eher schlimmer geworden?


moi:

gute frage. prinzipiell isses besser geworden. aber irgendwie hat es auch nur geschwankt, denn die gedanken sind, bis auf vll ergänzungen, doch die gleichen geblieben. noch immer die gleichen fragen, die gleiche enttäuschung, verzweiflung... und ich weiß nich, ob er mir nich vll manchmal sogar schlimmer fehlt als zu beginn. denn von tag zu tag wurde der verlust ja endgültiger, quasi.

Ein rundum wunderbares Gespräch, wohl eins der seltenen, so wertvollen. Der Junge ist einfach wunderbar.

Aber...so sentimental jetzt. Tränen in den Augen, die einfach so gut in den Tag passen, während ich Worte schrieb über ihn.


Ja, ich würde ihn gerne unzählige Dinge fragen, mit ihm reden, herausfinden, ob er sich verändert hat oder gerade in den wesentlichen Dingen nicht, ob ich ihn doch eigentlich noch kenne und...ob es funktionieren könnte. Ich möchte ihn neu kennenlernen und festellen, wie es wäre mit der veränderten Situation, mit Benny. Wie es wäre wieder mit ihm zu reden, ihm gegenüber zu sitzen.
Wieder wird mir klar, dass das alles noch lange nicht verarbeitet sein wird.

Ja, diese Gespräche über ICQ, wie Sebastian sagte, vielleicht fangen die emotionalsten Geschichten einfach so an. (oft war es bei uns beiden so oder ähnlich...)
"Aber so fangen viele Gespräche an, oder?" kam lange davor.
Und ich fügte hinzu, 'Ich würde sagen, so fangen Freundschaften an.'


...und einige davon kannst du nicht halten.

[ich kann noch immer nicht fassen, dass ich ihn verloren habe.]

4.10.07 00:28


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Ironie, nach einer Nacht, in der er im Traum wieder so nah war, von diesem einen Lied geweckt zu werden...?

Ja ich weiß, es war 'ne geile Zeit,
uns war kein Weg zu weit.
Du fehlst mir.
Ja ich weiß, es war 'ne geile Zeit,
hey, es tut mir Leid,
es ist vorbei. . .


(Hast du geglaubt, hast du gehofft, dass alles besser wird?
Hast du geweint, hast du gefleht, weil alles anders ist?

...

Du willst hier weg, du willst hier raus, du
willst die Zeit zurück.
Du atmest ein, du atmest aus,
doch nichts verändert sich.)

10.10.07 20:04


Welche Wunden sind schlimmer...die neuen, oder die alten, die eigentlich schon Jahre verheilt sein sollten?

[Grey's Anatomy.]

17.10.07 22:20


[Traum.]

Irgendeine Party.
Alles war, wie es momentan eben immer ist, man beachtet sich nicht, obwohl ich es mir so sehr wünsche. Er mit seinen Leuten, ich mit meinen.
Plötzlich sind wir zusammen draußen und die Situation hat sich völlig geändert. Es ist wie früher und doch anders. Immernoch auf besagter Party. Wir laufen zusammen durch die Nacht, Hand in Hand, und er redet von diesem Mädchen, das er so toll findet. Und dass es ihm wehtut, dass sie ihn nicht sieht. Er redet offen, ehrlich, wie man nur mit einer engen Vertrauten spricht. Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit, in der er noch ein Freund war. Es verwirrt mich, aber ich geniesse es, frage ihn: "Warum das jetzt so plötzlich?"
Ich weiß nicht mehr, was er antwortete. Vielleicht sagte er auch nichts. Vielleicht war ich auch einfach zu durcheinander darüber - wir beide, Hand in Hand, als wäre es selbstverständlich, wie zwei gute Freunde. Dabei war es auf der gleichen Party vorher doch noch so gegenteilig gewesen.
Wieder ein Zeitsprung, zurück unter Menschen, und alles ist wieder so wie zuvor, er mit seinen Freunden, unter ihnen das Mädchen. Keine Rede davon, dass sie ihn nicht sehen würde, keine Rede davon, dass er soeben noch mit mir gesprochen hatte.

Ich wache auf und es schmerzt. Tut einfach nur weh.

Und das war ja nicht der einzige in den letzten Tagen.

21.10.07 16:55


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