Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Ich kannte dieses Phänomen auch, etwas abgewandelt. Es wurde mit der Zeit seltener, dass er wirklich wahre Worte sprach, die er seinem Herzen entnommen hatte. Es musste irgendwie 'der richtige Zeitpunkt' sein, damit er sie an mich richtete und disese Momente waren die wertvollsten.
Ich dachte, dass solche Worte ihn mir gegenüber verletzlich machten, und dass er das vor allem gegen Ende nicht mehr sein wollte. Er wollte die Kontrolle, sozusagen. Sich gegenüber einem anderen Menschen verletzlich zeigen bedeutet, ihm ein Stück von sich zu überlassen, in die Hände zu geben. Und ich schätze, das wollte er nicht.

Stattdessen hat er noch immer so viel von mir und ich weiß nicht, ob ich hingegen noch ein winziges Detail von ihm bei mir habe.
3.6.07 12:30


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Sie hatte überhaupt Angst, an etwas zu glauben, denn wenn sie das tat, dann hisste sie ihre Hoffnungen an einer Fahnenstange, sodass sie für jeden sichtbar im Wind flatterten, leichte Beute für Sturm und Regen, um kurze Zeit später zerrissen und verdreckt wieder eingeholt zu werden.

3.6.07 17:12


[...]

Und du sagst es, das Vermissen wird viel tiefer, intensiver. Man kaempft mit seinen Grenzen und setzt so oft nur noch ein unechtes Laecheln in die Welt. Weil einfach immer etwas fehlt ohne ihn. Immer. In jedem Herzschlag ist sein Name und seine Worte hoert man noch immer, die bleiben. Jeden einzelnen Tag ist er da. Ohne ihn. [...]

Und du fragst mich, ob ich bereue. Nein. Nicht eine Minute. Nicht die Momente mit ihm, und nicht die Jahre ohne ihn.

[...]

Was ich außerdem bereue, sind die Dinge die ich nicht zu ihm sagte. Wegen des Wissens, dass mich seine Antwort zerbrechen lassen wuerde. Sicher, vieles haette anders laufen sollen. Man haette sich anders kennen lernen muessen und er haette vielleicht nicht von Anfang an um die Sicherheit der Gefuehle wissen sollen. Aber das sind eben alles nur Kleinigkeiten. Wenn man ein Buch liest, dann gibt es auch Seiten, die einem nicht gefallen, oder die sich zu lange hinziehen. Das wird es immer geben. Wichtig ist doch, dass man nie die Augenblicke außer Acht laesst die die Welt bunt malten. Mehr als eine Welt. Er war so viel mehr.

[...]

[ Jasmina. ]

(Ich muss wohl nicht sagen, dass es einmal mehr alles aussagt.)

Es ist auf eine tröstende Weise faszinierend, dass jemand anderes scheinbar so genau in Worte fassen kann, was in mir ist.

3.6.07 21:19


Give me something to believe in
Cause I don't believe in you
Anymore, Anymore
I wonder if it even makes a difference,
It even makes a difference to try
And you told me how you're feeling
But I don't believe it's true
Anymore, Anymore
I wonder if it even makes a difference to cry
...
So this is goodbye


One day I'll wake up
And it won't hurt anymore.

3.6.07 23:24


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I want you to know that I miss you.
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