Was war und ist, kommt und bleibt. . .

Träume.

# 1

Wie aus dem Nichts war ich mit einigen Freunden in der Karibik. Ich glaube, wir waren mit einem Schiff hergekommen. Einfach genießen, mit Haut & Haar, mit Herz & Seele. Wir badeten im blauen, klaren Wasser, die Sonne über uns, mit Blick auf den wunderbaren Strand & die Palmen. Ich konnte kaum fassen, dass wir tatsächlich dort waren & sagte das auch immer wieder. Ich war euphorisch, freute mich auf die Tage dort mit diesen Menschen. Es wurde viel geredet, gelacht.
Abends aßen wir alle gemeinsam etwas & ich erinnere mich noch, dass S. ebenfalls dort war. Allerdings weiß ich nicht mehr, wie es kam, dass ich ihn kurz ansprach oder auch nur ansah und es mir plötzlich so schlecht ging. Tausend Stiche im Herzen, weil die Situation zwischen uns wohl auch nicht besser war wie in Wirklichkeit.

# 2

Ich wurde wach, während ich gerade noch mit einem Fußballspieler, den ich toll finde (ich gehöre nicht zu den Mädchen, die Fußball schauen wegen den Kerlen & diese vergöttern, weil sie sie sooo süß finden^^) zusammensaß und redete. Die gesamte andere Mannschaft war ebenfalls anwesend, etwas abseits, und machte irgendwelche Übungen.
Und wir redeten einfach miteinander als wären wir Freunde, auf Stühlen aus dem Rasen sitzend, die Sonne über uns, alles war so friedlich. In mir war eine solche innere Ruhe und ich war…glücklich.
Ich glaube, das Gesamtbild hat es einfach ausgemacht. Das ist diese Art von Träumen, die so realitätsfern sind, dass man sich nur umso mehr danach sehnt. Weil sie das wiederspiegeln, was man sich wünscht, im eigenen Leben aber (gerade) nicht gegeben ist. Man weiß, man kann es nicht haben, würde aber alles dafür geben, wenn doch.
Freundschaft. Ruhe. Zufriedenheit. Glücklichsein.

20.4.09 19:40


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Gott...noch immer finde ich ihn manchmal so unglaublich schön, dass ich nur sprachlos darüber sein kann.
Und ich verstehe doch eigentlich gar nicht, warum dem so ist.

Und. Ich habe so unfassbare Angst, zu vergessen. Allein deshalb führe ich mir hin & wieder Dinge vor Augen, die damals geschehen sind & erinnere mich, wie sich etwas angefühlt hat. Wie er roch, wie es war, ihn zu berühren, von ihm in den Arm genommen zu werden, wie es klang, wenn er lachte oder meinen Namen sagte, wie Gespräche von uns abliefen. Je länger es her ist, desto weniger kann man rekonstruieren.
Verdammt, bitte, ich will das einfach nicht vergessen, ich will nicht, dass er verblasst.
19.4.09 23:23


Warum wird man immer aus den wunderbarsten Träumen gerissen, weil man so einen leichten Schlaf hat und durch etliche Geräusche wach wird?
19.4.09 13:57


Sarah hat so verdammt recht mit dem, was sie sagt.
Es ist wahrscheinlich auch oder vor Allem die Schwäche, an die er nicht mehr erinnert werden möchte.
Ich weiß so viele Dinge von ihm, die er mir in der Zeit unserer Freundschaft anvertraute, so vieles, was er erzählte. Unter anderem Dinge, die ihn verletzlich machen, die Situationen zeigen, in denen er nicht so stark war, wie er gern wäre. Es waren etliche Worte, die zwischen uns hin & her gegangen sind, die hinter die, nennen wir es mal Fassade, blicken ließen. Auf beiden Seiten. Auch, wenn sie möglicherweise teils nicht mehr wahr sind, so waren sie es doch und einige sind es sicherlich noch immer.
Vielleicht möchte er das einfach nicht mehr - jeder Mensch hat schwache Momente, aber sie auch zuzugeben ist eine völlig andere Sache. Er möchte sich nicht mehr daran erinnern müssen, möchte nicht, dass jemand (oder eben speziell ich) dieses Wissen hat. Damit er sich diesen Dingen nicht stellen muss vielleicht. Sie nicht mehr mit jemandem teilen. Sich nicht angreifbar machen.
Mein Wissen von damals als Abwehr.
Wenn es stimmt: wie unsagbar traurig, dass früher genau dieses Wissen es ausgemacht hat.
 
Was auch immer es ist, ja, ich denke, das könnte eine Rolle spielen.
17.4.09 22:57


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